Dass die Olympischen Spiele in Peking irgendwie anders sind als andere Spiele ist klar. Dafür ist schon zu viel passiert. Sicherheitskräfte, die marschieren wie Soldaten, Milli-Vanilli-Mädchen, die Playback-Singsang machen bei der Einführungsveranstaltung, Weltrekorde der Extraklasse jenseits der Glaubwürdigkeit beim Schwimmen und so viel Sicherheit, dass Besucher gar nicht überall hingehen können, wohin sie wollen. Meckernde Sponsoren, die ihre Banner und Plakate daher nicht richtig beachtet, sehen setzen dem Ganzen die Krone auf.

So. Und damit genau diese Sponsoren nicht immer mehr meckern, wird die Sache mit der Werbung jetzt richtig gemacht. Und was hilft da? Ganz klar. Klebeband.

Lustig klebrig werden einfach alle Markennamen auf Gegenständen und Häusern weg geklebt, sofern sie nicht Sponsor der Veranstaltung sind.

Um den offiziellen Sponsoren der Olympischen Spiele eine exklusive Bühne bieten zu können, verdecken tausende Klebestreifen die Herstellerlogos von Fahrstühlen, Lichtschaltern, Seifenspendern oder Urinalen in Medienzentren, Stadiontoiletten oder Schlafräumen. Sogar das Logo am Dach des InterContinental Beijing Beichen Hotel, das an das Hauptmedienzentrum angeschlossen ist, wird von einer Plane bedeckt, da die InterContinental Hotelgruppe kein offizieller Sponsor der Spiele ist, berichtet das Wall Street Journal. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bezeichnet die Maßnahmen als übereinstimmend mit den Sponsorenschutz-Regelungen. In welchem Ausmaß diese umgesetzt werden, ist weitgehend der Gastgeberstadt überlassen. (Quelle)

Keiner darf wissen dass es Coca Cola ist

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Laut IOC ist der Schutz der Sponsoren essentiell für das Bestehen der Spiele. Ist ja auch ganz klar, denn allein 40 % der Einkünfte werden durch Sponsorengelder erreicht. Wenn man da einmal den Hersteller mit den 3 Streifen verärgert und ihm ein Puma zu nah kommen lässt, gibt’s Ärger. Und Ärger bedeutet: Kein Geld.

Die Spiele in Peking sind wahrscheinlich die lukrativsten, die jemals durchgeführt wurden, schätzt das Sportmarketing-Unternehmen Octagon. Sponsoren haben dazu rund 1,5 Mrd. Dollar in Form von Kapital, Waren und Dienstleistungen beigetragen. Das IOC achtet auch genau darauf, dass die Athleten in den Stadien mit ihrer Kleidung keine unerlaubte Werbung machen. Die Logos müssen autorisiert werden und den Regelungen zu Größe und Position entsprechen. (Quelle)

Ist es nicht verrückt?

Und da soll mal einer sagen, die Chinesen wären komisch.

2 Kommentare

  1. hmm keine Ahnung. Aber scheinbar bilden sie kleine chinesische Pseudo-Sängerinnen aus :-)

  2. LOL, ein sicherer Arbeitsplatz, soviel steht fest.


One Trackback/Pingback

  1. [...] Von klebenden Chinesen [...]

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